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Aktuelles vom 15. Oktober 2020:

Masernimpfpflicht - was nun?

Das aktuell in Kraft getretene Gesetz bedeutet die Einführung einer Masernimpfpflicht für Kinder für den Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung wie KiTa, Kindergarten oder Schule ab dem 01.03.20.
Kinder, die bereits in Gemeinschaftseinrichtungen betreut werden, haben einen Nachweis bis zum 31.07.21 vorzulegen. Ebenso betroffen von der Impfpflicht sind Mitarbeiter von Gemeinschaftseinrichtungen, falls sie nach 1970 geboren sind.
Damit sind auch Ärzte, Lehrer und Angestellte von Kliniken und Gemeinschaftseinrichtungen von diesem Gesetz betroffen.

Das Gesetz ist rein politisch motiviert und ignoriert Gutachten und Erklärungen namhafter Fachleute und Wissenschaftler.
Die aktuellen Zahlen und Fakten über die Masernerkrankung machen in keiner Weise eine Impfpflicht notwendig.
Und das Gesetz verstößt nach meinem Verständnis gegen Grund- und Menschenrechte: das Recht auf körperliche Unversehrheit und das Recht auf Selbstbestimmung.

Das macht mich als Ärztin und auch als Privatperson betroffen und ich unterstütze daher weiter als Mitglied den Verein „Ärzte für individuelle Impfentscheidung“.
Eine Verfassungsklage wurde bereits eingereicht und auch wenn ein Eilantrag diesbezüglich gescheitert ist, ist die Klage zugelassen und das entscheidende juristische Urteil steht noch aus.

Als Eltern oder Betroffene können Sie ebenfalls aktiv werden -das wäre auch wichtig- und z.B. den Partnerverein „Initiative freie Impfentscheidung“ unterstützen. Weitere Infos dazu finden Sie unter den entsprechenden Webseiten der Vereine.
Eine Kundgebung in München für die freie Impfentscheidung wird vorauss. Ende des Jahres stattfinden und ist auch wegen des diskutierten Coronaimpfstoffs wichtiger denn je.

Ich werde weiter für den Erhalt einer freien individuellen Impfentscheidung stehen und meine Patienten entsprechend behandeln und beraten. Es werden in meiner Praxis keine Gefälligkeitsatteste ausgestellt, sondern bei jedem Patienten sorgfältig, ausführlich und ergebnisoffen beraten.
Wichtig ist mir, dogmatisches Denken zu vermeiden, Ängste und Unsicherheit zu nehmen und Wissen und Informationen zu teilen.
Die Unabhängigkeit von wirtschaftlichen und politischen Interessen ist mir dabei ein besonderes Anliegen.

Ziel meiner ärztlichen Arbeit ist es, den Patienten bzw. Eltern/Erziehungsberechtigten individuell zu einer aufgeklärten, freien und verantwortungsvollen Impfentscheidung zu verhelfen, die auch im Falle eintretender Impfnebenwirkungen oder Krankheitskomplikationen bei Nicht-Impfen Bestand hat.

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