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Aktuelles vom 01. Mai 2020:

Masernimpfpflicht - was nun?

Das aktuell in Kraft getretene Gesetz bedeutet die Einführung einer Masernimpfpflicht für Kinder für den Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung wie KiTa, Kindergarten oder Schule ab dem 01.03.20.
Kinder, die bereits in Gemeinschaftseinrichtungen betreut werden, haben einen Nachweis bis zum 31.07.21 vorzulegen. Ebenso betroffen von der Impfpflicht sind Mitarbeiter von Gemeinschaftseinrichtungen, falls sie nach 1970 geboren sind.
Damit sind auch Ärzte, Lehrer und Angestellte von Kliniken und Gemeinschaftseinrichtungen von diesem Gesetz betroffen.

Das Gesetz ignoriert aus meiner Sicht aufs Gröbste Zahlen und Fakten über die Masernerkrankung, die in keiner Weise eine Impfpflicht notwendig machen. Das Gesetz ist rein politisch motiviert und ignoriert Gutachten und Erklärungen namhafter Fachleute und Wissenschaftler.
Und das Gesetz verstößt nach meinem Verständnis klar gegen Grund- und Menschenrechte: das Recht auf körperliche Unversehrheit und das Recht selbstbestimmt zu leben.

Das macht mich als Ärztin und auch als Privatperson sehr betroffen und ich unterstütze daher weiter alle Bemühungen des ärztlichen Vereins „individuelle Impfentscheidung“, das Gesetz doch noch vor dem Bundesverfassungsgericht kippen zu können.
Es wird in der kommenden Zeit Verfassungsklagen von Betroffenen geben, die durch den Verein begleitet werden.
Als Eltern oder Betroffene können Sie selbst ebenfalls aktiv werden -das wäre auch wichtig!- und z. B. den Partnerverein „Initiative freie Impfentscheidung“ unterstützen. Weitere Infos dazu finden Sie unter den entsprechenden Webseiten der Vereine.
Eine Kundgebung in München für die freie Impfentscheidung wird vorauss. Ende des Jahres stattfinden.

Ich werde weiter für den Erhalt einer freien individuellen Impfentscheidung stehen und meine Patienten entsprechend behandeln und beraten. Es werden in meiner Praxis keine Gefälligkeitsatteste ausgestellt, sondern bei jedem Patienten sorgfältig, ausführlich und ergebnisoffen beraten.
Wichtig ist mir, dogmatisches Denken zu vermeiden, Ängste und Unsicherheit zu nehmen und Wissen und Informationen zu teilen.
Die Unabhängigkeit von wirtschaftlichen und politischen Interessen ist mir dabei ein besonderes Anliegen.

Ziel meiner ärztlichen Arbeit ist es, den Patienten bzw. Eltern/Erziehungsberechtigten zu einer aufgeklärten, freien und selbst verantworteten Impfentscheidung zu verhelfen, die auch im Falle eintretender Impfnebenwirkungen oder Krankheitskomplikationen bei Nicht-Impfen Bestand hat.

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