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Aktuelles vom 18. Mai 2020:

Die Coronapandemie-bitte keine Panik

Zu den sinnvollen Maßnahmen bei ansteckenden viralen Atemwegserkrankungen und so auch bei der aktuellen Coronainfektionswelle gehören: Händewaschen wie es immer schon üblich sein sollte, Husten- und Niesetikette (in die Armbeuge niesen oder husten um Tröpfchenübertragung zu vermeiden), im Alltag vor allem bei Infektgefahr Abstand halten und Menschenmengen meiden und bei Erkältungsbeschwerden oder Erkrankung zu Hause zu bleiben um sich und Andere nicht zu gefährden.

Das grasierende Virus SARS-Cov-2 ist ansteckend und ernst zu nehmen, zeigt aber in der Praxis bei der Mehrzahl der Betroffenen keine oder kaum Beeinträchtigungen.
Bei Risikopatienten, z.B. älteren Menschen mit Vorerkrankungen der Atemwege oder Menschem mit geschwächtem Immunsystem, ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten und medizinische Betreuung und Begleitung sinnvoll. Diese Risikogruppen gilt es zu schützen.
Auch schwere Erkrankungen treten auf, diese sollten rasch erkannt und behandelt werden. Wir Ärzte und unser Gesundheitssystem sind dazu in der Lage. Eine wissenschaftliche Beurteilung und Klärung schwerer Verläufe und Todesfälle sind wichtig um Angst und Panik zu nehmen und mehr Klarheit und Wissen zu schaffen.
Kinder und junge Menschen sind von dem aktuellen Coronavirus kaum ernsthaft betroffen.

Der aktuelle Nachweistest für den Virus (PCR-Test) ist aus meiner Sicht nicht zuverlässig.
Zudem sollte man den Nachweistest aktuell bei entsprechenden Infektbeschwerden und Risikokontakt (wie z.B. direkter intensiver Kontakt mit einem coronapositiv Getesteten) nach Rücksprache mit einem Arzt durchführen.
Wichtig ist dabei, auch für die kursierenden Zahlen: Positiv getestet bedeutet nicht automatisch erkrankt.
Jedoch sollte man Solidarität zeigen, bei Krankheitsverdacht verantwortungsvoll handeln und sich und Andere v.a. Schwächere schützen.

Eine Testung auf Antikörper gegen den Coronavirus und somit auf eventuelle Immunität ist nun verfügbar, aber noch nicht ausreichend sensitiv und daher nicht ausreichend sicher in der Aussage. Gerne können Sie sich diesbezüglich in der Praxis beraten lassen.

Ein gutes Immunsystem ist die beste Option gegen jede Viruserkrankung: Stärken Sie dieses durch gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung im Freien und psychisches Wohlbefinden. Dazu gehören auch soziale Kontakte. Versuchen Sie ruhig und gelassen zu bleiben angesichts der medialen Reizüberflutung bzgl. Corona.

Ich bitte alle Patienten bei stärkeren oder unklaren Infektbeschwerden sich vorab telefonisch in der Praxis zu melden und einen Termin zu vereinbaren.
Zum Schutz Aller gelten – in der Infektzeit immer- stärkere Hygienemaßnahmen und in der Praxis werden entsprechende Behandlungszeiten bei fraglicher ansteckender Erkrankung freigeräumt und organisiert.
Bitte kommen Sie nicht ohne vorherigen telefonischen Kontakt und nicht ohne Termin in die Praxis.

Die Beschränkungen im öffentlichen und privaten Leben im/seit März sollten dazu dienen, einen Erkrankungsanstieg zu vermeiden um weiterhin eine optimale medizinische Versorgung sicherzustellen. Da die medizinische Versorgung – abgesehen von logistischen und organisatorischen Problemen (z.B. fehlende Unterstützung bzgl. Hygieneausstattung für Ärzte und Pflegepersonal, z.B. Personalmangel zur Erfassung und Beratung bzgl. Corona) – frühzeitig sichergestellt war und keine außerordentliche Krankheitswelle oder medizinische Notlage bestand und besteht, sollten die Beschränkungen zurückgenommen werden. Ich bin für Meinungsfreiheit, für offene, wertschätzende, faktenbasierte Diskussion und für eine rasche Rücknahme der Grund- und Freiheitsrechtsbeschränkungen. Von der aktuellen Maskenpflicht halte ich nichts, ebensowenig von einem Immunitätsausweis oder einer Impfpflicht. Besonders Kinder, Ältere und Menschen in Not leiden aktuell besonders unter den Maßnahmen. Hier gilt es aktiv zu werden und sich für die Menschen, die keine politische Lobby haben, einzusetzen.

Für weitere Infomationen empfehle ich gerne die Website „www.impf-info.de“ von Dr. Steffen Rabe. Dort finden Sie unter dem Thema „Coronoia“ gute und fundierte Beiträge. Auch Dr. Martin Hirte, ein renommierter Kinderarzt aus München, engagiert sich auf seiner Website für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema „Corona“ und setzt sich auch öffentlich dafür ein. Zudem halte ich die Stellungnahmen des Wissenschaftlers Prof. Sucharit Bhakdi für wichtig und unterstütze die Gruppe „Ärzte für Aufklärung“ und den Verein „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“.

Leider fehlen immer noch zuverlässige Zahlen zur Coronaepidemie, das RKI (Robert Koch Institut) kann diese nicht liefern, und die Darstellung in Medien und Politik sind eher angstschürend, zum Teil einseitig und wenig vertrauensfördernd.
Bitte halten Sie sich an die behördlichen Auflagen und äußern Sie Kritik wo notwendig.
Vernunft und Besonnenheit sind gefragt, aber auch Mut und Verantwortungsgefühl.

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